Mittwoch, 25. Juli 2012

Wie war das mit den Videokonfernzen?


Ist immer noch die Frage vieler Kollegen. Hier meine kleine Präsentation vom gestrigen Webinar DAF-Online, während dessen ich die Videokonferenzen den Teilnehmern aus der ganzen Welt vorgestellt habe. Die Resonanz war umwerfend. Vielen Dank an die Teilnehmer. Die Anerkennung beweist, dass sich der Aufwand gelohnt hat.

Dienstag, 24. Juli 2012

Einen Avatar sprechen lassen - Avatare beleben den Fremdsprachenunterricht


Wie oft sollen die Schüler über sich selbst sprechen? Wie langweilig wird es mit der Zeit, denn wir kennen ja eigentlich die Informationen, weil wir täglich mit diesem Schüler kommunizieren, weil wir das auch schon in anderen Unterrichtsfächern praktizieren.
Wie ist es aber, wenn wir einen Avatar erstellen und ihn sprechen lassen?! Nun wird es wieder für alle spannend, denn automatisch ergeben sich für alle völlig neue Hörgewohnheiten.

  • Herausfinden, wer da spricht.
  • Erraten, welche Informationen mit der realen Person nicht übereinstimmen.
  • Entdecken, wie sich die Person präsentiert.
    Als Avatar kann ein Schüler deutlich mehr von sich preisgeben, denn diese Figur ist unreal und gestattet automatisch, auch zusätzliche Informationen zu vermitteln. Wie wichtig ist uns dabei der Wahrheitsgehalt? Geht es uns nicht vielmehr um die Kommunikation überhaupt - ist uns nicht das Sprechen wichtiger?  
Der Avatar durchlebt verschiedene Ereignisse, kann Geschichten erzählen, ungewöhnliche Freunde haben und in einer Fantasiewelt leben.
Der Einsatz von Avataren fördert die Kreativität der Schüler, macht neugierig auf die Informationen und motiviert die Schüler für eine andere Form des Unterrichts. Mit eigenen Aufnahmen macht auch das Hörverstehen viel mehr Freude.
Was also spricht gegen den Einsatz von Avataren im Russischunterricht?!

Montag, 23. Juli 2012

Mehrsprachenfest für die 5. Klassen am Tag vor den Zeugnissen


Schüler präsentieren gelernte Fremdsprachen an Stationen und im Programm

Immer am Tag vor der Zeugnisausgabe findet für die 5. Klassen des Zabel-Gymnasiums das Mehrsprachenfest statt, welches einen festen Bestandteil des Sprachenkonzeptes unserer Schule darstellt und seit vielen Jahren von der Sparkasse Gera- Greiz, dem Förderverein des Gymnasiums und den Schulbuchverlagen Cornelsen und Klett unterstützt wird.
Auch in diesem Jahr ging es darum, gelerntes und erworbenes Wissen im Team an originellen Stationen anzuwenden.
Die Teams, die übrigens mit ganz kreativen Namen auftraten, wetteiferten an elf verschiedenen Stationen, z.B. beim Vorlesen, Satzpuzzle, bei halben Wörtern, beim Länderquiz u. ä. In die Punktewertung gingen sowohl Sprachkenntnisse, als auch soziale Verhaltensweisen ein.
Die Stationen, an denen immer sowohl die erste also auch die zweite Fremdsprache eingebracht wurden, mussten unter Zeitvorgabe im Drei-Minuten-Takt absolviert werden. Das war gar nicht immer so einfach.
So mancher Schüler lernte durch die Kopplung von Sprachen neue Wörter kennen, wie beispielsweise bei den Internationalismen. Die zu lösenden Aufgaben waren interessant, spannend und widerspiegelten nicht immer die gewohnten Formate aus dem Unterricht. So manch ein Schüler war überrascht, dass er Bilder den Sprachen und Ländern zuordnen musste. Einige Schüler hörten erstmals ein Teammitglied in einer anderen Sprache sprechen und staunten über diese Leistungen. „Man kann eben auch von den anderen was lernen“, so die Meinung eines der emsig arbeitenden Mädchenteams. Ein Schüler meinte sogar:„Viele Aufgaben sind ganz schön schwer für die kurze Zeit. Aber das Team kann ja auch manchmal helfen und dafür bekommt man auch Punkte, wenn man sich hilft!“ Andere ergänzten: „Wir würden gern so einen tollen Preis gewinnen. Die Lehrer und die Schüler an den Stationen sind nett.“
Mit viel Engagement brachten sich auch die älteren Schüler ein. Gemeinsam mit den Lehrern betreuten sie die Stationen. Während eine Schülergruppe im Mehrzwecksaal der Sparkasse an den Stationen arbeitete, erfuhr eine andere viel Wissenswertes über die Freizeitlektüre in der Bibliothek und eine dritte Gruppe arbeitete im Foyer um ein Bild zum Thema „Das Bild im Wort“ zu gestalten. Nach ca. 45 min ging es im Rotationssystem weiter.
Voller Stolz nahmen die Sieger die Urkunden und kleine Preise entgegen. Großen Applaus gab es als Dankeschön an die Sparkasse, die neben dem Saal, auch die Getränke und die Urkunden sponserte.
Die Organisatoren erhoffen sich, dass dieses Mehrsprachenfest auch für das weitere Fremdsprachenlernen eine hohe Motivation darstellt. Mit besten Eindrücken von diesem Event gehen Schüler und Lehrer in die wohlverdienten Ferien.

Sonntag, 15. Juli 2012

Hörtexte gesucht?


Meine Freundin Nadja hat für uns einige Hörtext gesprochen. Vielleicht bereichern sie auch euren Unterricht? Ihr könnt unter dem 1. Beispiel auch die anderen Hörtexte anclicken.

Für Höraufgaben gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie:
  • dem Text eine Überschrift geben,
  • Lückentext,
  • Redeteile (oder Bilder) in die richtige Reihenfolge bringen,
  • Fragen zum Hörtext beantworten,
  • Wahr- oder Falschaussagen zum Text,
  • Schlüsselwörter heraushören (und wegstreichen bzw. deren Reihenfolge festlegen),
  • Stichpunkte anfertigen,
  • Auswahlaussagen ankreuzen,
  • usw.
Ich wünsche euch viel Erfolg! Wer gleichfalls tolle Aufgabenformate hat, kann sie gern auch im Kommentar vorstellen.

Freitag, 13. Juli 2012

Mit Lückentexten arbeiten


Lückentexte fordern von den Schülern viele Kompetenzen ab. Dazu gehören:
  • Leseverstehen,
  • Lexikkenntnisse,
  • Grammatikkenntnisse,
  • Kombinationsgabe.
Dieser kleine Lückentext auf dem Niveau A1 fordert die Schüler heraus, gelernte Strukturen auf diesen Text zu übertragen.

Ein kleiner Nachteil bei dieser Sorte Lückentexte besteht darin, dass, wenn man den Text etwas umfangreicher erstellen möchte, dann auch der Pool für die Auswahl sehr groß ist. 
Der Text ist für die weiterführenden Arbeit geeignet und bietet Anknüpfungspunkte, wie: 
  • Fragen zum Text stellen,
  • Fragen zum Text beantworten,
  • Wahr- oder Falschaussagen,
  • Aussagen bestimmten Personen zuordnen,
  • Wortgruppen markieren,
  • Ändern der Erzählperspektive (Oxana berichtet über sich),
  • usw.
 Ebenfalls können Transferleistungen zur eigenen Person oder zu einem guten Freund / einer guten Freundin erbracht werden.

Dienstag, 10. Juli 2012

Wie gut kennst du Russland?


Damit wollte ich heute die Kompetenz meiner Schüler in der 8. Klasse testen. Es ging darum, im Unterricht behandelte Inhalte wiederzuerkennen, ggf. richtig zu recherchieren um zu den geforderten Erkenntnissen zu kommen und eben auch um das richtige Schreiben. 
Bei manchen Bildern musste man schon genau hinsehen, um zu erkennen, worum es sich handelt.
Viele Schüler machten die Erfahrung, dass sie zu umständlich recherchieren und sich zu oft auf unzureichende Übersetzungen aus dem Interent verlassen. Diese 15 Fragen wurden also zur Herausforderung für viele.

Samstag, 7. Juli 2012

Мои путешествия


Passend zum Lehrwerk, ich arbeite mit "Диалог 3", habe ich für die 6. Lektion zum Thema "Каникулы, отпуск, путешествие" einige Hörtexte gefunden, mit denen sich recht gut arbeiten lässt.
Für das das nachfolgende Beispiel habe ich folgende Höraufgaben erstellt:
  • Как девушку зовут? (Анна)
  • Сколько ей лет? (24)
  • Кем она работает? (актрисой)
  • Куда она уже путешествовала? (в Париж и в другие города Франции; по России, ведь она русская)
  • Почему она любит путешествовать? (встретить новых людей, попробовать новые блюда, завести друзей, посетить достопримечательности, узнать много нового, говорить на иностранном языке, возможность совершенствоваться)
  • Какие языки она учит? (итальянский, французский)  
Diese können natürlich wieder didaktisch-methodisch bearbeitet werden und somit auch entsprechende Differenzierungsangebote ermöglichen:
  • Wahr- und Falschaussagen 
  • im Text enthalten oder nicht
  • Auswahlantworten 
  • Lückentext 
  • Aussagen in die richtige Reihenfolge bringen 
  • Fehler in der Textvorlage finden 
  • Schlüsselwörter aufschreiben
  • usw. 
Nachfolgend biete ich euch weitere Audios an, die sich ebenso recht gut bearbeiten lassen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr so ein Beispiel vielleicht als Kommentar postet, dann haben wir alle etwas davon. 
"Geben und nehmen" ist meine Devise.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Landeskunde - spielend in Bildern


Sicher geht es euch so, dass in manchen Stunden einfach die Luft raus ist. Ich habe in solchen Zeiten tolle Erfahrungen mit Puzzles gemacht. Hier geht es nicht einfach um das Spiel an sich, sondern auch um:
  • sich Einlassen auf Teamarbeit,
  • Kommunikation,
  • Wettbewerbslernen,
  • Anschaulichkeit,
  • Weltwissen,
  • Motivation,
  • usw.
Anfangs war ich zögerlich, doch inzwischen gehören Puzzles schon zu unseren Ritualen, vor allem immer dann, wenn ich eine Doppelstunde habe. In den Pausen wurde ich immer gefragt "Was machen wir denn heute?". Ich freue mich, wenn die Kinder Erwartungen aufbauen, aber manchmal brauche ich die Zeit auch für mich. Also spiele ich auf Wunsch der Kinder Puzzle ein. So gelingt mir die Einstimmung auf das Fach auch, die Kinder stehen am Smartboard und spielen gemeinsam. Was will ich mehr?
Natürlich kann ich nicht immer so große Puzzles anbieten, wie hier im Blog. Ich beschränke mich i.d.R. auf kleine mit etwa 15 bis 25 Teilen. 
Diese Puzzles kann ich mit Jigsaw Puzzles natürlich auch selbst erstellen, sie in meinen Unterlagen speichern und sogar verschicken (besser in zip umwandeln).
Hier biete ich dem zögerlichen Leser zunächst das an, was man im Internet finden und sofort kostenlos nutzen und speichern kann.
Die Seite ist in englischer Sprache, aber die Menüführung ist einfach und überschaubar. Durch englische Suchbegriffe kann man schnell auf gewünschte Beispiele kommen. Auch eine Registrierung ist nicht zwingend notwendig.
Also nur Mut - probiert es aus!

Dienstag, 3. Juli 2012

Unterrichtswerkzeug für den Lehrer - das Notizbuch


In den vergangenen Russischstunden habe ich mit meinen Schülern zwei unterschiedliche Texte (Диалог 3, урок 6Б) über die Транссиб und eine Erlebnisreise gelesen. Dazu habe ich Arbeitsblätter erstellt, wobei die Schüler leistungsdifferenziert arbeiten mussten. Nachdem wir die Informationen ausgetauscht und alle Inhalte und Informationen wieder zusammengeführt haben, habe ich heute meinen Schülern die Arbeit mit dem Notizbuch angeboten.
Ziel war es, dass alle in der Lage sind, die Fragen zu beantworten. Da wir über einen Klassensatz Tastaturen verfügen, ist das kein Problem. Selbst das Schreiben mit der Bildschirmtastatur ist ja möglich. Die Schüler sollten die Antworten der Mitschüler nicht einfach wiederholen, sondern sie immer wieder sprachlich variieren. Also geht es nicht einfach nur darum, inhaltlich zu arbeiten, sondern eben auch wieder um Anwendung lekikalischer Kenntnisse. Die Schüler haben sehr intensiv gearbeitet. Schwache Schüler fanden Vorlagen und versuchten oft durch Umstellen des Satzgefüges, eigene Konstruktionen zu erschaffen, wobei die leistungsstärkeren Schüler schon deutlich virtuoser arbeiteten.
Durch Anklicken der Fragen, könnt ihr die unkorrigierten Antworten der Schüler sehen.
An dieser Stelle ein Dankeschön an meine Schüler, die mir diese Veröffentlichung gestatteten. Ich konnte den Fortgang der Arbeit sehr gut beobachten, am eigenen PC mitlesen und ggf. auf  sehr fehlerhafte Antworten sofort reagieren. Nachträgliche Korrekturen sind für die Schüler nicht möglich, das ging nur über das Signal, dass ich etwas löschen soll.


 Da der Blog nicht das vollständige Notizbuch anzeigt hier noch zur Sicherheit das echte Notizbuch

Wen diese Arbeit interesseiert, der kann sich gern bei mir melden und wer gern eine Botschaft an die Schüler loswerden möchte, dem biete ich auch hier den entsprechenden Raum.

Sonntag, 1. Juli 2012

Einkaufstempel gibt es überall und irgendwie haben sie viele Gemeinsamkeiten


Ich habe den Text über das Kaufhaus ГУМ aus dem Lehrwerk Привет 1 genutzt, um meine Schüler dazu anzuregen, das eigene Einkaufszentrum vorzustellen. Zur Lexikarbeit habe ich eine Lernkartei erstellt.





Als Projekt möchte ich für russischsprachige Besucher einen Flyer über unseren Einkaufstempel erstellen. Dazu plane ich dann auch die Arbeit am Computer. Die Schüler erstellen eigene Fotos und binden diese in den Flyer mit ein.
In Vorbereitung auf diese Arbeit möchte ich die Unterrichtswerkzeuge der Learningapps einbeziehen. Ich habe dazu das Notizbuch gewählt. Unter "neues Thema eingeben" habe ich verschiedene Fragen an die Schüler über unser Kaufhaus gestellt. Die Schüler beantworten diese Fragen unter "Beitrag schreiben". Als Lehrer kann ich verfolgen, wie sich die Schüler einbringen (ähnlich wie bei Twitter). Mit dieser Form des Notizbuches kann ich viele Kompetenzen bei den Schülern entwickeln:
  • Schreiben,
  • Lesen und Leseverstehen,
  • Kommunikation untereinander,
  • Lexikarbeit, 
  • Mediennutzung.
Für leistungsschwächere Schüler sichere ich somit auch das notwendige Sprachmaterial in der fortgeführten Erarbeitung des Flyers. Bitte habt Verständnis, wenn ich aus Datensicherheitsgründen den Link zum App nicht veröffentliche. Wer Fragen hat kann sich gern bei mir melden.

DaF- und Russischlehrer gemeinsam